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Zaumzeug & Reithalfter

Im Reitsport gilt die Verwendung eines qualitativ hochwertigen und passenden Gebisses als eine Frage von aktivem Tierschutz. Deshalb sind Trensengebisse und Kandaren schon seit Jahrhunderten ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Reitern und ihren Pferden. Ihre Aufgabe besteht darin, über das äußerst sensible Pferdemaul die Zügelhilfen des Reiters optimal weiterzuleiten. Deshalb müssen sowohl Trensen als auch Kandaren für den Reiter so effektiv wie nötig und für Pferde so angenehm wie möglich gestaltet werden. Trensen sind für den rein praktischen Gebrauch die bessere Wahl, denn auf Trensen gezäumt lässt sich das Pferd am besten lenken. Nachdem zwischen dem Pferd und Reiter eine vertrauensvolle Maul-Hand-Beziehung aufgebaut wurde, ist die Kandarenreife erreicht.

Trense
Die Trense ist ein Gebissstück zum Einschnallen der Zügel, mit Ringen an jeder Seite. Oft wird der gesamte Kopfteil einer Trensenzäumung umgangssprachlich alsTrense bezeichnet. Die Wirkung der Trense unterscheidet sich im Gegensatz zu Kandarengebissen darin, dass nur auf das Pferdemaul bzw. nur auf die Zunge, Gaumen und Kinnlade des Pferdes ein Druck ausgeübt wird. Dabei ist die Dicke des Gebisses auch für seine Schärfe mitentscheidend, da ein dünneres Gebiss auf das Pferdemaul schärfer wirkt. Damit das Pferd mit dem Gebiss unbeschwert kauen kann, muss die Dicke des Gebisses auf das Pferdemaul entsprechend angepasst werden. Wegen ihrer Haltbarkeit, Glätte und leichter Pflege sind Edelstahlgebisse besonders beliebt. Zu den häufigsten Herstellungsmaterialien zählen aber auch Eisen, Kupfer, Argentan, Leder, Gummi und Schaumstoff.

Kandare
Im Vergleich zu der hebellosen Trense, handelt es sich bei der Kandare um ein nicht gebrochenes Gebissstück mit Hebelwirkung. Im Vergleich zu der gebrochenen Trense ist die Kandare also ein Stangengebiss. Insgesamt ist die Umstellung von Trense auf Kandare ein großer Schritt, sowohl für den Reiter als auch für das Pferd. Dennoch bedeutet das Reiten auf Kandare nicht unbedingt, dass es sich um einen erfahrenen Reiter handelt, da durch eine bewusste oder unbewusste falsche Anwendung das Tier durch die Hebelwirkung unnötigerweise Qualen erleiden kann.

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